Am Tage ein komplettes hochwertiges Therapieangebot – am Abend zu Hause im eigenen Bett!

Unser ambulantes kardiologisches Rehabilitationsangebot. Zusammen mit dem RehaCenter Dortmund bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur ambulanten-kardiologischen Rehabilitation. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Rehabilitationsmaßnahme

Eine Rehabilitionsmaßnahme im Herz-Kreislauf- und Gefäßbereich soll – meist nach einem stationären Krankenhausaufenthalt – zum einen dazu beitragen, dass der Teilnehmer körperlich „wieder auf die Beine kommt“, um wieder aktiv am Alltags- und/oder Berufsleben teilnehmen zu können und soll zum anderen über die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Risiko- und Schutzfaktoren und der Grunderkrankung bzw. der Gesundheit aufklären und praktische Hilfen und Tipps für einen gesundheitsorientierten Lebensstil vermitteln!

Ambulante Rehabilitations-maßnahme

Eine Rehabilitationsmaßnahme bei der bewemed „ambulant“ durchzuführen bedeutet, dass die Teilnehmer täglich für die Zeit der therapeutischen Einheiten für ca. 5 bis 6 Stunden in unserer Reha-Einrichtung sind und den Rest des Tages im gewohnten häuslichen Umfeld verbringen!

Wie sieht der Alltag in unserer Rehaeinrichtung aus?

Eine ambulante Reha-Maßnahme läuft in aller Regel (ähnlich wie eine stationäre Maßnahme) über drei Wochen bzw. 5 Behandlungstage montags bis freitags. Die Therapie startet um ca. 09.00 Uhr und endet im frühen Nachmittagsbereich. Innerhalb dieser Zeit finden Therapieeinheiten in den Bereichen Sport- und Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, psychologische Beratung und ärztlich-medizinische Betreuung statt. Hinzu kommen individuelle Therapieeinheiten wie Blutdruckschulung, Raucherentwöhnung, Physiotherapie, Diabetesberatung oder INR-Schulung. Darüber hinaus werden im Hinblick auf das Verständniss für ihre Erkrankung theoretische Einblicke in Form von Arzt,- und Therapeutenvorträgen angeboten.

Wie erhalte ich eine ambulante Rehabili-tationsmaßnahme?

Für den Patienten stellt das behandelnde Krankenhaus über den Sozialdienst einen Antrag zur Anschlussheilbehandlung (AHB) bei der Krankenkasse des Versicherten. Es gilt der Grundsatz: „Ambulant vor stationär“.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bewilligung einer Rehabilitionsmaßnahme zur Vorsorge bzw. zur Vermeidung einer deutlichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Ein entsprechender Antrag bei der Krankenkasse wird hierzu über den Hausarzt oder den behandelnden Kardiologen eingeleitet.

Wer übernimmt die Kosten?

Die beweMED GmbH verfügt über eine Krankenkassenzulassung nach § 111.c. SGB V. In diesem Sinne sind für alle berenteten oder pensionierten Antragsteller die gesetzlichen oder privaten Krankenkassen und Beihilfestellen zuständig.

Ist der zuständige Kostenträger die gesetzliche Krankenkasse, so hat der Rehabilitationsteilnehmer lediglich – ähnlich der Behandlung im Krankenhaus – die Zuzahlung von 10.- Euro pro Behandlungstag (bis maximal 28 Tage pro Kalenderjahr) am Ende der Maßnahme zu leisten!

Therapieinhalte

Alle Therapieeinheiten haben letztendlich das Ziel den Rehabilitationsteilnehmer in der weiteren Genesungsphase nach einem Krankenhausaufenthalt optimal zu unterstützen und durch theoretische und praktische Seminareinheiten und Therapiestunden den Weg zu einem gesünderen, angstbefreiten und aktiven Lebensstil aufzuzeigen und zu ebnen.

Medizinischer / Ärztlicher Bereich

Unsere „Ärzte“ sorgen dafür, dass dem Patienten nach der Krankenhausbehandlung in Form von Einzelgesprächen/Visiten und Behandlungen eine optimale und individuelle Weiterbehandlung zuteil wird. Dazu gehören insbesondere alle diagnostischen Verfahrensweisen wie EKG, Belastungs EKG und oder Ultraschalluntersuchungen, aber auch medikamentöse Einstellung sowie INR Bestimmung oder Blutbildanalysen. In Arztseminaren werden Ihnen die wichtigsten Zusammenhänge in Bezug auf die Grunderkrankung, die Behandlungsmethoden und die vielfältigen Möglichkeiten der “Hilfen zur Selbsthilfe“ erklärt. Für berufstätige Rehabilitationsteilnehmer werden, wenn erforderlich, eventuell notwendige und sinnvolle Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation (z.B. stufenweise Wiedereingliederung) in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst abgeklärt.

Sport- / Bewegungs- und Physiotherapie

Unsere Sport- und Bewegungstherapeuten führen das tägliche Training zur Wiedererlangung, Erhaltung und Verbesserung der Belastungs- und Leistungsfähigkeit (Beweglichkeits-, Koordinations-, Krafttraining) und das EKG – gesteuerte Ergometer-Training (Ausdauertraining) durch. Auch Gruppengymnastik in Form von „Hockergymnastik“ findet mehrmals wöchentlich Anwendung. Sie unterweisen unsere Patienten durch verschiedene Seminare und Vorträge in den wichtigsten Zusammenhängen der Sport- und Rehabilitationswissenschaft zur Gewährleistung eines selbstbestimmten, aktiven und bewegungsorientierten Lebensstils im Alltag.

Darüber hinaus erhalten unsere Patienten bei Bedarf physiotherapeutische Einzelbehandlungen, Massagen oder Wärmeanwendungen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit informieren wir unsere Patienten über die Möglichkeiten von Sportangeboten und vermitteln in ortsansässige ambulante Herzsportgruppen.

Ernährungsberatung

Unsere Ernährungsberaterin erklärt im Rahmen Seminareinheiten die Grundzüge einer gesunden Ernährungsweise und die Besonderheiten der angepassten Ernährung bei Herz- und Gefäßerkrankungen. Bei Bedarf kann auch ein Einzelgespräch (ggf. mit Partner) zur Abklärung individueller Fragen während der Rehabilitationszeit stattfinden.

Psychologie

Im Bereich der psychologischen Betreuung werden in Gesprächsgruppen ggf. auch als Einzeltherapie Themen wie z. B. Krankheits- oder Stressbewältigung sowie Themen aus der Salutogeneseforschung (Salutogenese = Gesundheitsentwicklung) besprochen. Ein Aspekt der Stressbewältigung ist das Entspannungstraining, das bei uns als Progressive Muskelentspannung aber auch als Autogene Training oder „Traumreise“ Anwendung findet.

Desweiteren werden Aspekte zur Raucherentwöhnung in Kleingruppen diskutiert und angewendet. Dazu werden alltagspraktische Strategien zur Tabakabstinenz erarbeitet.

Sozialberatung

Zum Arbeitsfeld des Sozialpädagogen gehört die Erfassung der sozialen Hintergründe und des sozialen Umfeldes des Patienten. Dazu gehören die Erfassung des Krankheitsstatus, ggf. die Ermittlung von Hilfsmitteln, die Erstellung eines Hilfeplanes und ggf. die Beratung des Patienten im Sinne eines systemischen Beratungsansatzes.

Darüber hinaus werden Informationen zum Thema „Schwerbehindertenausweis“ oder ggf. zur Änderung eines bereits bestenden Schwerbehindertenausweises gegeben. In Vorträgen werden verschiedene Fragestellungen rund um das soziale Umfeld des Patienten angesprochen.

Themen hierbei können sein:

  • Sozialrechtliche Beratung auf Anfrage der Patienten hinsichtlich Kostenträgern, Arbeitgebern, Leistungsträgern,
    Ämtern und Behörden
  • Kontaktpflege zu den Sozialdiensten umliegender Krankenhäuser
  • Vergabe von Informationsmaterialien
  • Angehörigenberatung